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Viele Investoren ziehen Ihre Gelder aus Immobilienfonds ab
Die letzten Jahre waren Immobilienfonds noch der Tipp als sichere und rentabler Geldanlage und wurde von vielen Finanzberater gerne Ihren Kunden empfohlen. Allerdings ist der Trend derzeit rückgängig, denn viele Privatanleger aus Deutschland holen Ihre Gelder aus den Immobilienfondsanlagen derzeit wieder zurück. Und so kam es nun dazu, dass die Immofonds im März 2011 rund zehn Prozent ihres Volumens verloren haben.
Den Abwärtstrend läßt sich schon Allein bei dem UniImmo Global Immobilienfonds von dem genossenschaftlichen Anbieter der Union Investment beobachten. Das Fondsvermögen schrumpfte im März 2011 mit einer Gesamtsumme von 257,2 Millionen Euro an Anlegergeld. Diese Zahlen gehen aus der kürzlich
veröffentlichten Statistik des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) hervor.
Stimmen diese Angaben, dann haben die Immofonds-Anleger innerhalb weniger Tage mehr als zehn Prozent des gesamten Fondsvolumens zurückgegeben.
Die Rücktrittkrise is auch noch lange nicht vorbei, denn dieser Trend läßt sich derzeit am weltweiten Immobilienfond Markt beobachten und viele Fondsanbieter müssen hohe Mittelabflüsse verzeichnen.
So kam es zum Beispiel, das aus dem Grundbesitz Global der Deutschen Bank Fondsanleger im März 2011 eine Gesamtanlagesumme von Rund 210,6 Millionen Euro aus dem Fondsvermögen abzogen. Dies hatte unmittelbar zur Folge, dass das Fondsvolumen auf 2,6 Milliarden Euro schrumpfte. Allein in diesem Portfolio gab es seit seit Jahresbeginn einen Abfluss von Rund 270 Millionen Euro.
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Auch der bekannte Deka Immobilien Global verlor im März diesen Jahres ein Gesamtvolumen von 171,4 Millionen Euro an Anlegergeld. Selbst die Fonds aus dem Sparkassensektor bleiben davon nicht verschont und können nun nur noch über insgesamt 2,8 Milliarden Euro verfügen.
Der Trend und die Statistiken des Bundesverbands Investment BVI zeigen eindeutig, dass die Krise im Immobilienmarkt immer noch anhält und noch andauert. Wir haben zur Zeit immer noch 13 Immobilienfonds sowie zwei Immobiliendachfonds die eingefroren sind, weil sie liquide genug sind, um ihren Anleger das Anlagevermögen auszahlen zu können.
Die Japan-Katastrophe belastet den UniImmo Global Pikant, denn dort sind vor allem die hohen Mittelabflüsse beim UniImmo Global eine große Belastung. Der Fondsanbieter der UniImmo Global Pikant hat seine Anlagen eingefrohren, da man derzeit die 7 Großprojekte, welche in Tokio sind, wegen des Erdbebens nicht vollständig bewerten kann. Denn dieser Fonds hat alleine knapp 15 Prozent seines Anlagevermögens in Japan, also in Immobilien in Tokio investiert. Zwar wurden die Gebäude erst wenige Wochen vor dem Erdbeben neu bewertet, aber es kam zu einer herabstufung durch die Gutachter und so verlor der Anteilswert des UniImmo Global auf einen Schlag um 4,5 Prozent. Dies hatte zur Folge, dass es leichte Mittelabflüsse gegeben hat, aber die Liquiditätsquote das Fonds dennoch erhalten blieb und es noch keinen Grund zur Fondsschließung gegeben hat.
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