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Ein Haus kaufen mit nur einem Einkommen?
die Möglichkeit sein eigenes Haus zu haben, selbst wenn nur ein Partner in der Ehe ein festes Einkommen hat, sind im Grunde gegeben. Denn grundsätzlich muss nicht immer ein doppeltes Einkommen vorhanden sein um ein Haus oder eine Immobilie zu finanzieren. Also es ist keine Grundvorrausetzung um von einer Bank einen Immobilienkredit zu bekommen.

Jedoch besteht hier einfach ein höheres Risiko, dass der eine Partner seine Arbeit verliert und man dann in Zahlungsschwierigkeiten kommt. Es gibt aber mittlerweile eine Vielzahl von Immobilieneigentümer die es gewagt haben und Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung mit nur einem Einkommen finanziert haben. Zum Beispiel passiert dies auch häufig wenn, die Frau schon kurz nach dem Einzug in Eigenheim schwanger wird und sie dadurch nicht mehr erwerbsfähig ist.
Oder es gibt auch Trennungen die nicht im sinnlosen Rosenkrieg verenden und ein Partner weiterhin das Haus oder die Wohung abbezahlt um die Immobilie für die Kinder zu erhalten.

Andere rechnen schon von Anfang an nur mit einem Einkommen und nutzen gar das zweite Einkommen nur als Sicherheitspolster oder für zusätzliche Ersparnisse. Selbst Kreditbeträge von 200.000 Euro sind so mit nur einem Einkommen finanzierbar und können von einer Bank zur Immobilienfinanzierung genehmigt werden. Allerdings sollte man auch hier nicht zu gutmütig kalkulieren, denn wer eine Wohnung oder ein Haus kaufen will sollte bei der Ratenzahlung maximal 1 drittel des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Und in diesem Drittel sollten auch schon allgemeine Fixkosten wie Wasser, Gas, Strom etc. Enthalten sein.
Also hier sollte man sich nicht selbst den Wasserhahn zudrehen und an den Fixkosten scheitern. Ebenso macht ohne Eigenkapital eine Immobilienfinanzierung einfach keinen Sinn, weil zu beginn viele kleine Kosten getragen werden müssen.

Immobilen mit nur einem Einkommen oder Gehalt finanzieren?
Jedoch sollte man bei der Frage, ob man nun ein Haus oder eine Wohnung auch mit nur einem Einkommen finanzieren kann, zunächst betrachten wie hoch das Einkommen oder Gehalt im Monat ist. Gehen wir nun mal von einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von 2000 Euro im Monat aus, dann könnte eine Finanzierung ungefähr so aussehen.

Monatliche Tilgungsraten Raten 900,- Euro
+ 150,- Euro für Nebenkosten wie Wasser, Strom, Gas, Müll etc.
+ 20,- Euro Steuer
+ 30,- Euro Hausratversicherung
+ 50,- Sonstige Aufwendungen
1150,- Euro die dann zum leben übrig bleiben.

Mit einem Nettoeinkommen von mindestens 2000,- Euro im Monat, wäre eine Immobilienfinanzierung also grundsätzlich möglich. Man kann damit alle notwendigen Kosten tragen und für sonstige Aufwendungen hat man immer noch etwas Geld übrig. Dennoch sind sich viele Immobilienträumer der tatsächlichen Kosten nach dem Hauskauf gar nicht so richtig bewusst. Wohnt man noch zur Miete, wurden alle anstehende Kosten für Reparaturen etc. auf den Mieter umgewälzt. Doch als Haus oder Wohnungseigentümer muss man auf einmal für alles selbst bezahlen und alle Kosten alleine tragen.
Von daher kommen dann häuft monatliche Nebenkosten in Höhe von 300 bis 500 Euro im Monat auf eine zusätzlich hinzu, die irgendwie vorhanden sein sollten. Außerdem sollte bei der Planung und Berechnung nicht vergessen werden, dass auch noch zusätzlich ein paar Euros zur Instandhaltung des Hauses oder der Wohnung angespart werden sollten.

Ein wichtiger und wesentlicher Punkt ist auch hier das Eigenkapital.
Bringt man nur wenig oder gar nichts mit in die Immobilienfinanzierung hinein, wird es zu einen nicht nur schwieriger einen Kredit von einer Bank zu Immobilienfinanzierung zu bekommen. Sondern die Bonität des Kunden verschlechtert sich. Und diese Verschlechterung der Bonität wirkt sich negativ auf die Berechnung der Kreditzinsen aus. Verbraucher die also mit wenig oder gar mit keinen Eigenkapital einen Immobilie finanzieren wollen, müssen damit rechnen dass es schwierig wird einen Kreditzusage zu bekommen und dass die Kreditzinsen höher ausfallen, also erwartet.

Kündigung des Kredites von der Bank bei Zahlungsverzug?
Sollte dennoch mal der Fall X eintreffen und der eine Partner der erwerbsfähig ist seine Arbeit verlieren, dann bekommt man etwas Sicherheit vom Staat. Denn im Jahre 2008 wurde ein neues Gesetz verabschiedet, welches die die Verbraucher schützen soll. Hierbei geht es im wesentlichen darum, dass die Verzugsdauer nun gesetzlich fest geschrieben wurde (§498 Abs. 3 BGB)
Früher wurde die Verzugsdauer bei Krediten lediglich von den AGBs der Banken im Kreditvertrag geregelt. Die neue Gesetzliche Regelung besagt also:
„eine Kündigung wegen Zahlungsrückständen ist in Zukunft nur noch dann möglich, wenn der Kreditnehmer mit mindestens 2 auf einanderfolgenden Raten und zugleich mit mindestens 2,5 Prozent des Nennbetrags des Darlehens in Verzug ist“
Somit kommt man bei einem Kredit von 100.000 und einem Zins von 4,5 % erst dann in Verzug wenn man 5 Monatsraten im Rückstand ist. Diese neue Gesetzesregelung ist also zum Gunsten der Verbraucher und schützt vor privaten Insolvenzen.

Immobilienfinanzierung mit Harz 4 möglich?
Im Grunde muss man hier nicht tief auf die Frage eingehen, denn bei einer HartzIV Bedarfsgemeinschaft vergibt einfach keine Bank einen Kredit zur Hausfinanzierung. Dabei ist es völlig egal wie schön man sich selbst seine Finanzierung rechnet, die Bonitätsprüfung einer deutschen Bank sieht das sicherlich anders und hat strikte Regelungen, die auch Ihren guten Grund haben. Also, beziehen sie Harz 4 oder andere Sozialleistungen und haben ein geregeltes Einkommen, sollten sie sich eine Immobilienfinanzierung am besten gleich wieder aus dem Kopf schlagen, denn sie werden damit keinen Kredit zur Immobilienfinanzierung bekommen.